Die Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge bietet dem Naturliebhaber im Februar und März ein besonderes Schauspiel. Nordische Zwergschwäne rasten in großen Trupps mehrere Wochen lang auf den feuchten Grünlandflächen, um sich Energiereserven für den anstrengenden Flug in ihre Brutgebiete in Sibirien anzufressen.
Die Eider-Treene-Sorge-Niederung ist das bedeutendste Rastgebiet für Zwergschwäne in Schleswig-Holstein. Knapp 25% des Weltbestandes von 20.000 Vögeln finden sich hier im Spätwinter ein. Daher verwundert es nicht, dass die Hauptrastgebiete, wie z. B. der Meggerkoog oder der Börmer Koog von europaweiter Bedeutung für diese Vogelart sind und als EU-Vogelschutzgebiet gemeldet wurden. Naturschutz und Landwirtschaft arbeiten hier eng zusammen.
Tagsüber kann man die Zwergschwäne beim Fressen auf den Grünlandflächen beobachten. Bei Dämmerung fliegen die Vögel zu ihren Schlafplätzen, den überstauten Grünlandflächen oder offenen Gewässern, wo sie vor Feinden sicher sind.
Der Schlafplatzanflug ist ein sehens- und hörenswertes Ereignis. Kleine Gruppen der imposanten Vögel fliegen bei Dämmerung ein und werden lautstark trompetend von ihren schon anwesenden Kollegen begrüßt. Ein Konzert der besonderen Art beginnt und endet erst, wenn es schon lange dunkel geworden ist.
Dieses beeindruckende, nur Insidern bekannte Naturschauspiel sowie die Vielfalt und Schönheit der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge möchten wir auch in diesem Jahr der Region, Urlaubern und Einheimischen näher bringen.
Dazu bieten die Gemeinde Meggerdorf zusammen mit der Lokalen Aktion Kuno e.V., der Integrierten Station Eider-Treene-Sorge und Westküste sowie dem Meggerdorfer Naturschutzverein folgendes Programm an:
27.2-1.3. jeweils um 8:45 Uhr und 10:30 Uhr
Mit Schulklassen zu den Zwergschwänen
Trecker-Exkursion für Schulklassen
Freitag, 9. und Samstag, 10. März 2012 um jeweils 15.00 Uhr „Wenn die Schwäne schlafen gehen“:
Vortrag und Trecker-Exkursion
In Thömings Gasthof in Meggerdorf erfahren die Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen Spannendes über die Geschichte des Kooges und die nordischen Schwäne. Anschließend ist eine geführte Exkursion zu den Schwänen geplant. Mit Trecker und Planwagen geht es von Meggerdorf aus zu den Nahrungsplätzen der Zwergschwäne im Meggerkoog. Zur Dämmerung wird das Naturschutzgebiet „Alte Sorge-Schleife“ angefahren, um den Einflug der Vögel an ihren Schlafplatz auf den Flachwasserzonen zu beobachten. Es wird ein Kostenbeitrag von 15,- € (Kinder 8,-€) für Kaffee und Kuchen sowie die Treckertour erhoben. Die Veranstaltung wird gegen 19.00 Uhr zu Ende gehen.Mit Schulklassen zu den Zwergschwänen
Trecker-Exkursion für Schulklassen
Die Schulklassen besuchen die Vögel beim Aufwachen und beobachten die Tiere beim Frühstücken auf den Nahrungsflächen im Meggerkoog.
Die Führung dauert 1,5 Stunden. Es wird ein Kostenbeitrag von 2€ pro Kind erhoben.
Die Führung dauert 1,5 Stunden. Es wird ein Kostenbeitrag von 2€ pro Kind erhoben.
Freitag, 9. und Samstag, 10. März 2012 um jeweils 15.00 Uhr „Wenn die Schwäne schlafen gehen“:
Vortrag und Trecker-Exkursion
Sonntag, den 5. März 2011 um 17 Uhr „Wenn die Schwäne schlafen gehen“:
Exkursion mit eigenem PKW
Die Kosten liegen bei 5,-€ (Kinder 3,-€), die Exkursion wird gegen 19.00 Uhr beendet sein. Exkursion mit eigenem PKW
Hierbei erleben die Teilnehmer einen geführten Besuch der Nahrungsflächen der Schwäne im Meggerkoog und können von hier aus den Einflug der Tiere am Schlafplatz beobachten.
Eine Anmeldung zu allen Veranstaltungen ist zwingend erforderlich, da die aktuelle Wetterlage berücksichtigt werden muss und die Teilnehmerzahl begrenzt ist! Die Plätze werden nach der Reihenfolge der Anrufe vergeben. Anmeldungen werden beim Michael-Otto-Institut in Bergenhusen unter der Telefonnummer 04885-570 montags bis freitags von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr entgegen genommen.
Wir freuen uns auf eine schöne und interessante Tour mit Ihnen!
Gemeinde Meggerdorf, KUNO e.V., Integrierte Station Eider-Treene-Sorge und Westküste, Naturschutzverein Meggerdorf
Ansprechpartner: Martina Bode, Kuno e.V., Tel. 04885-570, Mail: Kuno.Bode@t-online.de
Foto: Michael-Otto-Institut im NABU

