Tönning stärkt Zusammenhalt und maritime Identität

Der Vorstand der LAG AktivRegion Südliches Nordfriesland und der Arbeitskreis Fischerei sind sich einig, zwei Projekte in der Stadt Tönning zu unterstützen: die Einrichtung einer Stadtkümmerer-Stelle sowie die Organisation des Hafenfestes. Mit der Einrichtung der Kümmerer-Stelle erhält die Stadt künftig eine zentrale Ansprechperson für Bürger sowie für Vereine und Initiativen. Ziel ist es, den sozialen Zusammenhalt zu stärken, ehrenamtliches Engagement zu fördern und vorhandene Angebote besser zu vernetzen. Die für drei Jahre geförderte Stelle soll insbesondere Menschen unterstützen, die im Alltag Hilfe benötigen, und gleichzeitig neue Begegnungs- und Beteiligungsformate entwickeln. „Die Stadtkümmererstelle wird ein wichtiger Knotenpunkt für die Gemeinschaft vor Ort sein“, sagt der Vorsitzende der AktivRegion, Frank Feddersen. „Das Projekt stärkt den Zusammenhalt und bringt Menschen in Tönning aktiv zusammen.“

Auch das geplante Hafenfest setzt einen starken Impuls für die Region. Unter dem Titel „Tönning Ahoi“ wird die maritime Geschichte der Stadt mit einem vielfältigen Kultur-, Erlebnis- und Bildungsprogramm erlebbar gemacht. Ziel ist es, die traditionsreiche Hafen- und Fischereigeschichte zu würdigen und gleichzeitig Themen wie Nachhaltigkeit, Naturschutz und maritime Wirtschaft zu vermitteln. Geplant sind unter anderem Vorträge, Ausstellungen, Mitmachangebote, Präsentationen maritimer Berufe sowie ein Bühnenprogramm mit Musik und kulturellen Darbietungen. Historische Schiffe, Fischkutter und regionale Akteure sollen die enge Verbindung der Stadt zur Fischerei sichtbar machen und die maritime „DNA“ Tönnings lebendig werden lassen. „Das Hafenfest verbindet Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Region“, sagt Regionalmanagerin Miriam Templin. „Es stärkt das Bewusstsein für die maritime Kultur, fördert den Tourismus und schafft gleichzeitig Angebote für Bildung und Begegnung.“

Sowohl der Vorstand der LAG AktivRegion Südliches Nordfriesland als auch der Arbeitskreis Fischerei haben einstimmig beschlossen, die beiden Projekte zu fördern. Die Mittel stammen aus dem Grundbudget (EU-Programm ELER, LEADER) und aus Mitteln des Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds (EMFAF) sowie der Landesförderung für ländliche Räume.

Daten zu den Förderprojekten im Überblick:
Projekttitel: Stadtkümmerer:in Tönning
Projektträger: Stadt Tönning
Gesamtkosten: 81.816,00 € (brutto)
Förderung durch die AktivRegion: 45.816,96 €

Projekttitel: Hafenfest „Tönning Ahoi“
Projektträger: Tourist- und Freizeitbetriebe Tönning
Gesamtkosten: 31.543,58 € (brutto)
Förderung durch die AktivRegion: 15.707,53 €
Zuschuss der Stadt Tönning: 6.731,80 €

Über weitere Projekte und die Prüfung auf deren Förderfähigkeit wird der Vorstand der AktivRegion Südliches Nordfriesland Ende August 2026 entscheiden. Anträge sind bis spätestens 3. August 2026 beim Regionalmanagement einzureichen.

Weitere Informationen im Internet auf www.aktivregion-snf.de

Regionalmanagerin Miriam Templin ist unter 04333/99249-13 sowie per Mail m.templin@eider-treene-sorge.de zu erreichen.

Starke Impulse für die Eider‑Treene‑Sorge‑Region

Mit einer Gesamtförderung von rund 326.000 Euro stößt die AktivRegion Eider‑Treene‑Sorge (ETS) Investitionen von mehr als 665.000 Euro im ländlichen Raum an. Sechs Projekte in den Bereichen Sport, Tourismus, Bildung, Inklusion, Klimaschutz und Dorfgemeinschaft werden damit auf den Weg gebracht. Die Mittel stammen aus dem Grundbudget der AktivRegion, das im Rahmen des EU‑Programms LEADER sowie der Landesförderung für ländliche Räume bereitgestellt wird. „Diese sechs Projekte zeigen sehr anschaulich, wie EU‑ und Landesmittel direkt vor Ort Wirkung entfalten und konkrete Verbesserungen für die Menschen in der Region ermöglichen“, sagt ETS-Regionalmanagerin Levke Brauer.

In Viöl entstehen zwei neue Padel-Tennis-Courts auf dem Gelände des Viöler Tennisclubs. Die Trendsportart soll Menschen aller Altersgruppen zur Bewegung motivieren. Die Anlage soll barrierearm gestaltet werden und steht nicht nur Vereinsmitgliedern, sondern auch Schulen, sozialen Einrichtungen und Gästen offen. Damit wird das sportliche Angebot in der Region gezielt erweitert und um eine neue, zeitgemäße Freizeitmöglichkeit ergänzt.

Der Dorfteich in Schwesing soll zu einer attraktiven Naturoase entwickelt werden. Geplant sind unter anderem barrierefreie Wege, ein Steg mit Aussichtsplattform, ein überdachter Aufenthaltsbereich, ein Grillplatz sowie Informationstafeln zu Flora und Fauna. Auch ökologische Aspekte spielen eine zentrale Rolle: Streuobstwiesen, Insektenhotels und naturnahe Flächen fördern die Biodiversität. Der neugestaltete Dorfteich soll künftig Treffpunkt für Einheimische, Lernort für Schulen und Kindergärten sowie Rastplatz für Rad- und Wandertouristen sein.

In der Gemeinde Börm wird ein Mehrgenerationenplatz geschaffen, der Menschen jeden Alters zusammenbringt. Der neue Platz kombiniert Spiel- und Bewegungsangebote für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren mit Sitzgelegenheiten und Begegnungsflächen. Ziel ist es, einen offenen und barrierearmen Treffpunkt zu schaffen, der die Dorfgemeinschaft stärkt, ehrenamtliches Engagement fördert und Raum für gemeinsame Aktivitäten bietet.

In der Gemeinde Lohe‑Föhrden entsteht der neue „Hörnerplatz“ als touristischer Rast‑ und Begegnungsort. Der Platz wird an bestehenden Radwegen eingerichtet und bietet Aufenthaltsmöglichkeiten, Orientierung und Service für Radfahrende und Gäste. Als Teil des touristischen Gesamtkonzepts am Ochsenweg wird der Hörnerplatz mit Informationsangeboten und einer guten Infrastruktur ausgestattet.

Das Michael‑Otto‑Institut (MOIN) im NABU Bergenhusen modernisiert seinen Eingangsbereich und setzt gezielte Inklusionsmaßnahmen um. Ziel ist es, den Zugang zur Ausstellung barriereärmer und einladender zu gestalten. Ergänzt wird dies durch neue Informations‑ und Orientierungselemente für Menschen mit Beeinträchtigungen.

Die Gemeinde Löwenstedt investiert in die Mobilität der Wald‑ und Naturgruppe der Kita Löwenstedt/Haselund. Gefördert wird die Anschaffung von zwei elektrisch betriebenen Kleinbussen, darunter ein barrierefreies Fahrzeug mit Rollstuhlrampe. Künftig können Kinder – unabhängig von Einschränkungen oder familiären Mobilitätsmöglichkeiten – Ausflüge in die Natur unternehmen. Außerhalb der Kitazeiten sollen die Busse Vereinen und der Jugendarbeit zur Verfügung stehen.

 

Geförderte Projekte in der Übersicht:
1. Padel-Courts Viöler TC
Projektträger: Viöler Tennisclub e.V.
Gesamtkosten: 211.685,90 €
Fördermittel: 100.000,00 €

2. Dorfteich Schwesing
Projektträger: Gemeinde Schwesing
Gesamtkosten: 132.865,88 €
Fördermittel: 61.531,13 €

3. Mehrgenerationenplatz Börm
Projektträger: Gemeinde Börm
Gesamtkosten: 68.802,20 €
Fördermittel: 24.424,71 €

4. Mobilität der Wald- und Naturgruppe in der Kita Löwenstedt/Haselund
Projektträger: Gemeinde Löwenstedt
Gesamtkosten: 145.044,99 €
Fördermittel: 78.131,39 €

5. Errichtung eines Hörnerplatzes
Projektträger: Gemeinde Lohe-Föhrden
Gesamtkosten: 52.657,50 €
Fördermittel: 30.975,00 €

6. Modernisierung Eingangsbereich und Inklusionsmaßnahmen „MOIN“
Projektträger: NABU Bergenhusen e.V.
Gesamtkosten: 55.355,86 €
Fördermittel: 31.414,22 €

Großes Interesse am Regionalbudget der AktivRegion

Insgesamt 20 Projektanträge wurden für das Regionalbudget 2026 eingereicht. Aufgrund des großen Interesses und der hohen Qualität der eingegangenen Vorhaben konnte die AktivRegion Südliches Nordfriesland jedoch nur 17 Projekte berücksichtigen. Das Förderbudget von 200.000 € ist damit vollständig ausgeschöpft. „Die hohe Zahl qualitativ starker Projektideen zeigt, wie engagiert und kreativ unsere Gemeinden, Vereine und Initiativen sind. Mit dem Regionalbudget können wir gezielt dort unterstützen, wo kleine Impulse große Wirkung entfalten – für den Zusammenhalt, die Lebensqualität und die Zukunftsfähigkeit unserer Region“, sagt Frank Feddersen, Vorsitzender der AktivRegion Südliches Nordfriesland. Das Förderprogramm für Kleinstprojekte ermöglicht Förderquoten von bis zu 80 % der Bruttokosten.

„Wir freuen uns, dass wir wieder Projekte fördern können, die unsere Dörfer noch lebenswerter machen“, sagt Regionalmanagerin Miriam Templin. „Leider können wir nicht alle Ideen unterstützen. Die Auswahl der förderfähigen Projekte erfolgt nach einer Bewertung des Beitrags zur Fördermittelstrategie mit anschließendem Ranking.“ Die Förderung stammt aus Mitteln des Landes Schleswig-Holstein und des Bundes im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK). Die Projekte müssen bis zum 31. Oktober 2026 umgesetzt und abgerechnet sein.

Folgende Projekte werden in diesem Jahr gefördert:

  • DeichKlang-Tour – Gemeinde Osterhever
  • Überregionale und interaktive Erlebnisausstellung – Kirchengemeinde Tating
  • Errichtung einer multifunktionalen Wander- und Begegnungshütte – Gemeinde Ostenfeld
  • Barrierefreier Spielplatz Ortsteil Süderhafen – Gemeinde Nordstrand
  • Ortsbildprägendes Anwesen in Stapelholm erfassen – Gemeinde Drage
  • Ertüchtigung des Nachtigallentals – Gemeinde Schwabstedt
  • Attraktivierung von Bürgerhuus und Ortsbild – Gemeinde Wobbenbüll
  • Auf Augenhöhe; Köpfe der diakonischen Arbeit – Diakonisches Werk Husum
  • Neue Ortseingangsschilder mit Vereins-Infotafeln – Tourismusverein Tating
  • Gemeinsam im Dorf „SpieleSpaß“ – Gemeinde Katharinenheerd
  • Kulturelle Informationssysteme – Gemeinde Olderup
  • Dorfplatzentwicklung – Gemeinde Koldenbüttel
  • Anschaffung eines mobilen Drohnenkäfigs – Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland
  • Einrichtung einer öffentlichen Präsenzbibliothek – Museumsverbund Nordfriesland
  • Generationsübergreifendes Tennis-Kleinspielfeld – Hattstedter Tennisverein
  • Infotafeln zur Vermarktung des nationalen kulturellen Erbes – Kirchengemeinde Eiderstedt-Mitte
  • Spielplatz im Kurzentrum – Nordstrand Tourismus

Weitere Informationen zur AktivRegion und zum Regionalbudget unter www.aktivregion-snf.de

Großes Interesse am Regionalbudget der AktivRegion

Insgesamt 37 Projektanträge sind für das Regionalbudget 2026 eingereicht worden. Das Förderprogramm für Kleinstprojekte erfreut sich weiter großer Beliebtheit, da die Förderquote von bis zu 80 % der Bruttokosten eine attraktive Finanzierungsmöglichkeit bietet. Aber nur 16 Projekte können durch die AktivRegion Eider-Treene-Sorge gefördert werden. Das zur Verfügung stehende Gesamtbudget in Höhe von 200.000 Euro ist ausgeschöpft.

„Wir freuen uns, dass wir wieder Projekte fördern können, die unsere Dörfer noch lebenswerter machen“, so Regionalmanagerin Levke Brauer. „Leider können wir nicht alle Ideen unterstützen. Die Auswahl der förderfähigen Projekte erfolgt nach einer Bewertung des Beitrags zur Fördermittelstrategie mit anschließendem Ranking. Es wird so lange gefördert bis das Gesamtbudget des Förderprogramms aufgebraucht ist“, erläutert Brauer das Prozedere. Die Zuwendung stammt aus Mitteln des Landes und des Bundes im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küsten-schutzes (GAK). Die Projekte müssen bis zum 31. Oktober 2026 umgesetzt und abgerechnet sein.

Folgende Projekte werden in diesem Jahr durch das Regionalbudget der AktivRegion Eider-Treene-Sorge gefördert:

  • Digitale Aufbereitung von Filmaufnahmen für moderne Medienformate – Gemeinde Oeversee
  • Mobile Bühne des Vereins Kulturbrauerei Wohlde
  • Barrierefreier Umbau des Umkleideraums auf Hof Koxbüll
  • Ausbau touristischer Infrastruktur – Gemeinde Meggerdorf
  • Treffpunkt „257MOIN4“ – Errichtung eines Jugendtreffpunkts in Pahlen
  • Anschaffung eines Kofferanhängers für die Jugendfeuerwehr Hennstedt
  • Kultur- und Freizeit-Landkarte – Amt Arensharde
  • Technische Ausstattung Multifunktionshaus Wrohm
  • Multifunktionale Anzeigetafel für die Treenehalle Tarp
  • Modernisierung des Schulwaldes in Tetenhusen
  • Moderne LED-Anzeige für die Werner-Kuhrt-Halle in Hohn
  • Die Stapelholmer Wanderroute – Gebietsgemeinschaft Grünes Binnenland
  • Dachüberstand vor dem Günther-Bethke-Haus – Gemeinde Königshügel
  • Anschaffung eines Spielgerätes für den Schulhof der Eider-Nordsee-Schule in Hennstedt
  • Errichtung einer Calisthenic-Anlage – Schulverband Viöl
  • Spielplatz in der Dorfmitte Löwenstedt

Weitere Informationen zur AktivRegion und zum Regionalbudget unter www.aktivregion-ets.de

 

Foto: Der Schulwald in Tetenhusen soll modernisiert werden. ©ETS GmbH

Neue Klimakoordinatorenstelle stärkt Zukunftsregion ETS

Die Eider-Treene-Sorge‑Region (ETS) macht einen entscheidenden Schritt für ihre Zukunft: Die AktivRegion ETS befürwortet die Ausgabe von knapp 200.000 Euro für eine neue Klimakoordinatorenstelle, die erstmals alle relevanten Akteure zusammenbringt. Für den Zeitraum bis zum 31. März 2029 soll die kommunal getragene ETS GmbH dafür eine Förderung von 199.850 Euro aus dem Grundbudget der AktivRegion erhalten, das im Rahmen des EU-Programms LEADER und der Landesförderung für ländliche Räume bereitgestellt wird.

Mit der neuen Stelle entsteht eine übergreifende Koordinations- und Netzwerkstruktur, die Klimaanpassung, Naturschutz, Landwirtschaft, Wasserwirtschaft, Kommunen, Verbände, Wissenschaft und Zivilgesellschaft systematisch zusammenführt – und die Region Eider-Treene-Sorge zu einem Modellraum für klimagerechte Niederungsentwicklung weiterentwickeln soll. Damit stärkt die Flusslandschaft nicht nur ihre ökologische Resilienz, sondern auch die Lebensqualität und wirtschaftliche Zukunft ihrer Gemeinden.


Daten zum Förderprojekt im Überblick:

Projekttitel: Klimakoordinator/in für die ETS-Region
Projektträger: Eider-Treene-Sorge GmbH
Gesamtkosten: 290.500 €
Förderfähige Kosten: 285.500 €
Förderung über die AktivRegion: 199.850 € (Förderquote: 70 %)


Antwort auf die Herausforderungen der Zeit

Die ETS-Region gehört zu den ökologisch wertvollsten, aber auch klimatisch sensibelsten Niederungslandschaften Deutschlands. Steigende Wasserstände, entwässerte Moorböden, Extremwetterereignisse und die Notwendigkeit neuer Landnutzungskonzepte verlangen langfristige Strategien und verlässliche Partnerschaften.

Die neue Klimakoordinatorenstelle soll diese Herausforderungen in konkrete Lösungen übersetzen, regionale Akteure vernetzen, Wissen bündeln und die Umsetzung der Niederungsstrategie 2100 und weiterer regionaler Zukunftsthemen aktiv vorantreiben.


Konkrete Aufgaben der neuen Klimakoordination:

  • ein dauerhaftes regionales Klimanetzwerk aufbauen,
  • Fachveranstaltungen, Workshops und Beteiligungsprozesse koordinieren,
  • regionale Transformationspfade gemeinsam mit landwirtschaftlichen Betrieben, Verbänden und Kommunen entwickeln,
  • Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit initiieren,
  • neue Einkommensmodelle wie Paludikultur, Biodiversitätsleistungen und CO₂-Zertifikate mit Partnern weiterentwickeln,
  • Wissenstransfer und Dialogformate zwischen Praxis und Forschung stärken.

Durch diese neue Struktur soll die Region langfristig klimaresilient, wirtschaftlich stabil und ökologisch tragfähig aufgestellt werden.


Hinweis: Die Stellenausschreibung läuft ab sofort

Interessierte können sich ab sofort bewerben – die ETS GmbH sucht eine engagierte Persönlichkeit, die diese Schlüsselrolle übernimmt. Die vollständige Ausschreibung ist auf der Webseite der ETS GmbH abrufbar. Bewerbungen sind bis zum 10. März 2026 digital einzureichen an: info@eider-treene-sorge.de


Ralf Tiessen, Geschäftsführer der ETS GmbH:
„Die ETS-Region steht vor tiefgreifenden Veränderungen – und wir wissen, dass wir die großen Aufgaben der Klimaanpassung nur gemeinsam bewältigen können. Mit der neuen Koordinationsstelle schaffen wir erstmals eine verbindende Klammer zwischen Landwirtschaft, Wasserwirtschaft, Naturschutz, Kommunen und engagierten Menschen vor Ort. Die Förderung der AktivRegion ermöglicht es uns, mutig und vorausschauend neue Wege zu gehen. Sie ist ein Meilenstein für eine lebenswerte, widerstandsfähige und wirtschaftlich starke Zukunft unserer Region.“

Levke Brauer, Regionalmanagerin der AktivRegion Eider-Treene-Sorge:
„Die ETS-Region zeigt mit diesem Projekt beispielhaft, wie Klimaschutz, regionale Zusammenarbeit und zukunftsfähige Entwicklung Hand in Hand gehen können. Die Klimakoordinator-Stelle ist ein innovativer Ansatz, der weit über die Region hinaus wirkt. Wir freuen uns, dieses wegweisende Vorhaben zu unterstützen – es setzt ein klares Signal für nachhaltige Transformation und regionale Stärke.“

Horst Rudolph, Vorsitzender der AktivRegion Eider-Treene-Sorge:
„Mit dieser neuen Stelle setzen wir ein starkes Zeichen: Die ETS-Region nimmt ihre Zukunft selbst in die Hand. Klimaanpassung gelingt nur, wenn Menschen, Wissen und Ideen zusammenkommen – und genau dafür schaffen wir jetzt die strukturellen Voraussetzungen. Die Förderung ist nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern ein Bekenntnis zu einer Region, die mutig vorangeht und zeigt, wie ländlicher Raum zur Zukunftsregion werden kann.“

Martin Matzdorf, Geschäftsführer des Eider-Treene-Verbandes (ETV):
„Wasser, Landschaft und Landwirtschaft gehören in der ETS‑Region untrennbar zusammen – und genau deshalb benötigen wir eine koordinierte, verlässliche Zusammenarbeit. Die neue Stelle wird dabei helfen, komplexe wasserwirtschaftliche Herausforderungen mit den Anforderungen der Grünlandwirtschaft sowie des Natur- und Klimaschutzes in Einklang zu bringen. Wir sehen großes Potenzial darin, gemeinsam mit der ETS GmbH innovative Wege zu gehen, um die Region widerstandsfähig und nachhaltig weiterzuentwickeln.“

Ralf Lange, Amtsvorsteher Amt Kropp-Stapelholm und Bürgermeister der Gemeinde Meggerdorf:

„Für uns Gemeinden mitten in der Niederungslandschaft ist klar: Die Herausforderungen des Klimawandels lassen sich nur gemeinsam bewältigen. Die neue Klimakoordinationsstelle gibt uns die Chance, regionale Interessen zu bündeln und Lösungen zu entwickeln, die sowohl unsere Dörfer als auch unsere Landschaft schützen. Dieses Projekt zeigt, dass die ETS‑Region zusammensteht und Verantwortung für die Zukunft übernimmt – für unsere Bürgerinnen und Bürger und für die Generationen, die nach uns kommen.“

 

Daten zur Niederungsstrategie 2100:

  • Offizieller Name: Strategie für die Zukunft der Niederungen bis 2100 („Niederungsstrategie 2100“)
  • Herausgeber: Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur des Landes Schleswig‑Holstein (MEKUN)
  • Zielsetzung: Die Niederungsstrategie soll einen landesweiten Rahmen schaffen, um die Niederungsgebiete Schleswig‑Holsteins – etwa 20 % der Landesfläche, die unter 2,5 m Normalhöhennull liegen – an die Folgen des Klimawandels anzupassen.
  • Betroffene Bereiche: Wasserwirtschaft, Landwirtschaft, Natur‑ und Artenschutz, Kommunale Entwicklungen (Flächen, Siedlungen, Infrastruktur), Klima‑ bzw. CO₂‑Bilanz des Landes (Moorbodenschutz)
  • Bisheriger Prozess: Seit 2020 in Erarbeitung durch MEKUN gemeinsam mit dem Landwirtschaftsministerium. Begleitet von einem Projektbeirat aus Landwirtschaft, Wasserwirtschaft, Naturschutz, Regionalentwicklung und Kommunalvertretern – Abschluss der Strategie und Beschluss eines ergänzenden Handlungsplans durch die Landesregierung am 10.12.2024


Fotos, Bildunterschriften:
Landschaft im Wandel: Die Niederungen der ETS‑Region stehen im Zentrum der regionalen Klimaanpassungsstrategie. Foto: Tiessen

Team der ETS GmbH

Wir suchen Dich!

Koordinator/in für klimagerechte Regionalentwicklung (m/w/d)
Eine Aufgabe für Menschen, die Zukunft nicht nur planen wollen – sondern gestalten.

 

Die Eider-Treene-Sorge‑Region (ETS) ist ein besonderer Ort. Niederungen, Wasser und Menschen bilden hier ein Gefüge, das seit Generationen trägt und das vor großen Veränderungen steht.
Klimaanpassung, Landwirtschaft, Naturschutz, Wassermanagement: All das braucht Mut, Wissen, Dialog und vielleicht: DICH.

Wir suchen eine Persönlichkeit, die Menschen zusammenbringt, regionale Identität versteht und Zukunftsfragen lösungsorientiert angeht. Eine Person, die Netzwerken nicht als Aufgabe sieht, sondern als Haltung.

Die ETS GmbH ist seit 1999 die kommunale Entwicklungsagentur in der Region und unterstützt Kommunen, Vereine und lokale Akteure bei Projekten. Das Team arbeitet daran, den ländlichen Raum durch Regionalentwicklung, Förderung und Vernetzung nachhaltig zu stärken.

Deine Mission
Du baust Brücken zwischen Betrieben, Behörden, Forschung, Verbänden und den Menschen vor Ort. Du machst Klimaanpassung greifbar und sorgst dafür, dass regionale Stärken auch in Zukunft tragen.

Du bewegst die Region, indem Du:

  • Netzwerke stärkst: Aufbau und Moderation eines regionalen Klimanetzwerks
  • Räume schaffst: Workshops, Konferenzen, Dialogformate organisieren und moderieren
  • Regionale Zukunft entwirfst: Landnutzungskonzepte und Transformationspfade entwickeln
  • Projekte umsetzt: Ideen entwickeln, koordinieren und begleiten
  • Wissen teilst: Bildung, Öffentlichkeitsarbeit und digitale Plattformen gestalten

Was Du mitbringst

  • Abgeschlossenes Studium in Regionalentwicklung, Umwelt, Agrar, Ökologie o. ä.
  • Erfahrung im Projektmanagement
  • Kommunikationsstärke und Netzwerkkompetenz
  • Kenntnisse in Klimaanpassung, Landnutzung, Moorbodenschutz
  • Erfahrung mit Förderstrukturen
  • Digitale Kompetenz
  • Nice-to-have: Kenntnisse der relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen

Was wir bieten

  • Start zum frühestmöglichen Zeitpunkt
  • Aufgabe mit sichtbarer Wirkung für die gesamte ETS-Region
  • Ein starkes regionales Netzwerk und ein engagiertes Team, das Dich unterstützt
  • Möglichkeit zum hybriden Arbeiten
  • Flexibles Arbeitszeitmodell: Abend- oder Wochenendtermine können projektbedingt gelegentlich anfallen; selbstverständlich sorgen wir für entsprechenden Freizeitausgleich
  • Hauptarbeitssitz im Büro in Erfde-Bargen
  • Dienstfahrten mit elektrisch betriebenen Team-Fahrzeugen
  • Moderne technische Ausstattung (Laptop, Tablet, Smartphone)
  • Ein eigenes Budget für Fort- und Weiterbildungen
  • Betriebliche Altersvorsorge
  • 30 Tage Urlaub pro Jahr
  • Vergütung in Anlehnung an den TVöD‑VKA

Rahmenbedingungen

  • Vielfalt stärkt unsere Region. Darum freuen wir uns über Bewerbungen aller Menschen – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Alter, Behinderung, Religion oder Identität
  • Eine Anstellung in Vollzeit ist vorgesehen; Teilzeitmodelle sind nach Absprache möglich
  • Die Beschäftigung erfolgt zunächst befristet bis März 2029 im Rahmen des Projektzeitraums. Eine Weiterführung der Stelle über das Projektende hinaus wird angestrebt.

Klingt nach Dir?
Dann erzähl uns, wie Du die ETS‑Region in die Zukunft führen würdest.

Bitte sende Deine vollständigen Bewerbungsunterlagen inklusive Deiner Gehaltsvorstellung bis spätestens 10. März 2026 ausschließlich in digitaler Form an: 📧 info@eider-treene-sorge.de

Deine Ansprechpartnerin für Fragen:
Annika Freitag
Assistenz der Geschäftsführung
📧 a.freitag@eider-treene-sorge.de
📞 04333 / 99249-10

 

Hinweis zum Datenschutz: Wir verarbeiten Deine Bewerbungsunterlagen ausschließlich zum Zweck des Auswahlverfahrens nach den geltenden Datenschutzbestimmungen.

40.347 Euro für das Amt Hohner Harde

Die AktivRegion Eider-Treene-Sorge unterstützt die Neufassung des Amtsentwicklungskonzeptes für das Amt Hohner Harde mit einer Fördersumme von 40.347 Euro. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von rund 80.000 Euro und wird mit einer Förderquote von 60 Prozent finanziert. Die Mittel stammen aus dem Grundbudget der AktivRegion, das im Rahmen des EU-Programms LEADER und der Landesförderung für ländliche Räume bereitgestellt wird.

Das Amt Hohner Harde umfasst zwölf Gemeinden mit rund 8.900 Einwohnern. Das bestehende Konzept „Zukunftsatlas 2033“ aus dem Jahr 2019 wird aufgrund neuer Herausforderungen wie Digitalisierung, Klimaschutz, Energiewende und demografischer Wandel überarbeitet. Ziel ist ein zukunftsorientiertes Konzept, das die Entwicklung der Gemeinden strategisch steuert und die interkommunale Zusammenarbeit stärkt.

„Die Neufassung des Amtsentwicklungskonzeptes ist ein wichtiger Schritt, um die Region fit für die Zukunft zu machen. Mit den Gemeinden und den Bürgerinnen und Bürgern sind in dem Prozess konkrete Perspektiven zu entwickeln“, sagt Levke Brauer, Regionalmanagerin der AktivRegion Eider-Treene-Sorge.

Auch der Vorsitzende der AktivRegion ETS, Horst Rudolph, unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Das Konzept schafft eine verlässliche Grundlage für kommunalpolitische Entscheidungen und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl im Amt. Es ist ein gutes Beispiel für die aktive Gestaltung des demografischen Wandels und die Förderung des Ehrenamts.“

Die Konzepterstellung erfolgt unter Beteiligung der Öffentlichkeit: Zukunftswerkstätten, Themenworkshops und digitale Dialogformate sollen sicherstellen, dass die Bedarfe aller Bevölkerungsgruppen berücksichtigt werden. Ein konkreter Umsetzungsfahrplan mit Maßnahmen, Zuständigkeiten und Förderoptionen wird Teil des Konzeptes sein.

 

Daten zum Förderprojekt im Überblick:

  • Projekttitel: Neufassung des Amtsentwicklungskonzeptes für das Amt Hohner Harde
  • Projektträger: Amt Hohner Harde
  • Gesamtkosten: 80.021,55 €
  • Förderfähige Kosten: 67.245,00 €
  • Förderung über die AktivRegion: 40.347,00 € (Förderquote: 60 %)

Über weitere Projekte und die Prüfung auf deren Förderfähigkeit wird der Vorstand der AktivRegion Eider-Treene-Sorge Ende März 2026 entscheiden. Anträge sind bis spätestens 26. Februar 2026 beim Regionalmanagement einzureichen.

Nordstrand bekommt 15.000 Euro-Förderung

Der Vorstand der LAG AktivRegion Südliches Nordfriesland hat einstimmig beschlossen, die Machbarkeitsstudie „Schwimmbad/Kurmittelhaus Nordstrand – Daseinsvorsorge, Klima & Vernetzung“ mit 15.000 Euro zu fördern. Die Mittel stammen aus dem Grundbudget der AktivRegion, das im Rahmen des EU-Programms LEADER und der Landesförderung für ländliche Räume bereitgestellt wird. Die Gemeinde Nordstrand erhält damit die Möglichkeit, eine zukunftsfähige und nachhaltige Lösung für eine zentrale Einrichtung der Daseinsvorsorge und des Gesundheitstourismus zu entwickeln.

Das Hallenbad und das Kurmittelhaus auf Nordstrand sind seit Jahrzehnten wichtige Anlaufpunkte für Einheimische und Gäste. Die Gebäude sind jedoch stark sanierungsbedürftig, die Nutzung und Energieeffizienz entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die Machbarkeitsstudie soll klären, ob eine Sanierung, ein Umbau oder ein Neubau die beste Lösung darstellt – und dabei Aspekte wie Wirtschaftlichkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und regionale Vernetzung berücksichtigen.

„Mit dieser Studie schaffen wir die Grundlage für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung auf Nordstrand“, sagt Frank Feddersen, Vorsitzender der AktivRegion Südliches Nordfriesland.„Das Projekt verbindet Lebensqualität, Klimaschutz und regionale Wertschöpfung – ein Gewinn für die gesamte Region.“

Auch das Regionalmanagement sieht in der Studie einen wichtigen Schritt: „Die Machbarkeitsstudie ist mehr als eine technische Analyse“, erklärt Miriam Templin, Regionalmanagerin der AktivRegion. „Sie bindet Bürgerinnen und Bürger, Ehrenamt und Wirtschaft ein und entwickelt tragfähige Konzepte für Begegnung, Tourismus und Klimaanpassung. Damit setzen wir ein starkes Zeichen für integrierte Entwicklung im Küstenraum.“

Die Studie soll eine beschlussfähige Entscheidungsgrundlage liefern, die sowohl die Bedarfe der Bevölkerung als auch die Anforderungen des Tourismus berücksichtigt. Ein besonderer Fokus liegt auf Nachhaltigkeit, kurzen Wegen und der Einbindung in das bestehende Kurgebiet.

Daten zum Förderprojekt im Überblick:

  • Projekttitel: Machbarkeitsstudie „Schwimmbad/Kurmittelhaus Nordstrand – Daseinsvorsorge, Klima & Vernetzung“
  • Projektträger: Gemeinde Nordstrand
  • Gesamtkosten: 29.750 €
  • Förderfähige Kosten: 25.000 €
  • Förderung über die AktivRegion: 15.000 € (Förderquote: 60 %)

Über weitere Projekte und die Prüfung auf deren Förderfähigkeit wird der Vorstand der AktivRegion Südliches Nordfriesland Anfang Mai 2026 entscheiden. Anträge sind bis spätestens 2. April 2026 beim Regionalmanagement einzureichen.

Start des Regionalbudgets 2026 in der AktivRegion Südliches Nordfriesland

Die AktivRegion Südliches Nordfriesland ruft alle engagierten Akteure in der Region auf, ihre Ideen für Kleinprojekte einzureichen. Für das Regionalbudget 2026 stehen der Region insgesamt 200.000 Euro zur Verfügung. Die Fördermittel stammen aus dem Bundesförderprogramm Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK). Gefördert werden Projekte, die mindestens ein Ziel der Integrierten Entwicklungsstrategie (IES) der AktivRegion erfüllen und zur ländlichen Entwicklung beitragen.

Wer kann sich bewerben? Juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts (z. B. Gemeinden, Vereine), aber auch natürliche Personen und Personengesellschaften können Anträge stellen. Die Gesamtkosten eines Projekts müssen zwischen 2.500 und 20.000 Euro brutto liegen. Der Zuschuss beträgt 80 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 16.000 Euro. Die Einreichung der vollständigen Antragsunterlagen muss bis zum 1. Februar 2026 erfolgen, die Projektumsetzung und Abrechnung bis zum 31. Oktober 2026. Die Auswahl der zu fördernden Projekte erfolgt im Frühjahr 2026 durch ein Gremium der AktivRegion. Sollte der Fördertopf überzeichnet sein, entscheiden Projektbewertung und Eingangszeitpunkt über die Förderung.

Das Regionalbudget 2025 hat zahlreiche Projekte ermöglicht, die das Leben in der Region bereichern. Dazu gehörten:

  • die Einrichtung eines neuen Dorfgemeinschaftsplatzes mit Sitzgelegenheiten,
  • die Anschaffung von Spielgeräten für einen Naturerlebnisbereich,
  • die Gestaltung eines barrierefreien Zugangs zu einem Kulturtreffpunkt,
  • sowie die Installation von Infotafeln für Rad- und Wanderwege.

Diese Beispiele zeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten sind – von Infrastruktur für Begegnungen bis zu Angeboten für Freizeit und Tourismus.

Alle Details, Formulare und die Projektauswahlkriterien sind zu finden unter www.aktivregion-snf.de/projekt-starten/regionalbudget

Kontakt: Miriam Templin, Regionalmanagerin, Tel. 04333-99 24 913, E-Mail: m.templin@eider-treene-sorge.de

Hinweis: Die Gewährung von Zuwendungen steht grundsätzlich unter dem Vorbehalt und der Freigabe der Mittel durch die Haushaltsgesetzgeber des Bundes und des Landes. Solange keine rechtsgültigen Haushaltspläne aufgestellt sind, steht die Zusage einer möglichen Förderung über das Regionalbudget unter einem sogenannten Haushaltsvorbehalt. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

Start des Regionalbudgets 2026 in der AktivRegion Eider-Treene-Sorge

Die AktivRegion Eider-Treene-Sorge ruft alle engagierten Akteure in der Region auf, ihre Ideen für Kleinprojekte einzureichen. Für das Regionalbudget 2026 stehen der Region insgesamt 200.000 Euro zur Verfügung. Die Fördermittel stammen aus dem Bundesförderprogramm Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK). Gefördert werden Projekte, die mindestens ein Ziel der Integrierten Entwicklungsstrategie (IES) der AktivRegion erfüllen und zur ländlichen Entwicklung beitragen.

Wer kann sich bewerben? Juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts (z. B. Gemeinden, Vereine), aber auch natürliche Personen und Personengesellschaften können Anträge stellen. Die Gesamtkosten eines Projekts müssen zwischen 2.000 und 20.000 Euro brutto liegen. Der Zuschuss beträgt 80 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 16.000 Euro. Die Einreichung der vollständigen Antragsunterlagen muss bis zum 1. Februar 2026 erfolgen, die Projektumsetzung und Abrechnung bis zum 31. Oktober 2026. Die Auswahl der zu fördernden Projekte erfolgt im Frühjahr 2026 durch ein Gremium der AktivRegion. Sollte der Fördertopf überzeichnet sein, entscheiden Projektbewertung und Eingangszeitpunkt über die Förderung.

Das Regionalbudget 2025 hat zahlreiche Projekte ermöglicht, die das Leben in der Region bereichern. Dazu gehörten:

  • die Einrichtung eines neuen Dorfgemeinschaftsplatzes mit Sitzgelegenheiten,
  • die Anschaffung von Spielgeräten für einen Naturerlebnisbereich,
  • die Gestaltung eines barrierefreien Zugangs zu einem Kulturtreffpunkt,
  • sowie die Installation von Infotafeln für Rad- und Wanderwege.

Diese Beispiele zeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten sind – von Infrastruktur für Begegnungen bis zu Angeboten für Freizeit und Tourismus.

Alle Details, Formulare und die Projektauswahlkriterien sind im Downloadbereich zu finden unter www.aktivregion-ets.de/downloads

Kontakt: Levke Brauer, Regionalmanagerin, Tel. 04333-99 24 914, E-Mail: l.brauer@eider-treene-sorge.de.

Hinweis: Die Gewährung von Zuwendungen steht unter dem Vorbehalt und der Freigabe der Mittel durch die Haushaltsgesetzgeber des Bundes und des Landes. Solange keine rechtsgültigen Haushaltspläne aufgestellt sind, steht die Zusage einer möglichen Förderung über das Regionalbudget unter einem sogenannten Haushaltsvorbehalt. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.