• KLIMA-ANPASSUNG VERSTÄNDLICH MACHEN.

    Niederungen, Wasser und Menschen – ein Zusammenspiel im Wandel.

    Luftbild Königsmoor

ZUKUNFT GEMEINSAM GESTALTEN.

Die Eider-Treene-Sorge-Niederung zählt zu den bedeutendsten Niederungslandschaften Norddeutschlands. Gleichzeitig steht die Region vor großen Herausforderungen durch den Klimawandel. Intensive landwirtschaftliche Nutzung, entwässerte Moorböden und ein komplexes Wasserregime prägen das Gebiet und machen es besonders anfällig für Extremwetterereignisse.

Steigende Anforderungen an Wasserrückhalt, Moorschutz und die Reduktion von Treibhausgasemissionen erfordern eine tiefgreifende und koordinierte Transformation der Region.

Grafik Fahrrad
Luftbild Christiansholm

Komplexe Strukturen, hoher Abstimmungsbedarf
Das Niederungsgebiet erstreckt sich über vier Landkreise mit unterschiedlichen kommunalen Strukturen. Diese Vielfalt führt zu besonderen Anforderungen an Kooperation und Koordination, da kommunale Zuständigkeiten und Pflichtaufgaben unterschiedlich ausgelegt sind.

Bestehende Initiativen – fehlende Gesamtkoordination
In der Region bestehen bereits zahlreiche Initiativen und Netzwerke, die sich mit Teilaspekten wie Moorschutz, Flächenmanagement, Wasserwirtschaft oder Klimaschutz befassen.

Was bislang fehlt, ist eine übergeordnete, sektorübergreifende Koordinationsstelle, die

  • politische, ökologische, ökonomische und soziale Belange zusammenführt,
  • den Wissenstransfer zwischen Landwirtschaft, Wasserwirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft stärkt und
  • die bestehende Umsetzungslücke zwischen strategischen Konzepten und lokalen Initiativen schließt.

Daher wird die ETS GmbH demnächst den Bereich der klimagerechten Regionalentwicklung in der Eider-Treene-Sorge-Region aufbauen.

Das Projekt „Klimakoordinator/in für die ETS-Region“ wird gefördert aus dem Landesprogramm ländlicher Raum (LPLR) Schleswig-Holstein auf Initiative des Ministeriums für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz (MLLEV) durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

Weitere Infos zum Projekt

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