Titel Naturinfozentren

Naturinfozentren

Fachkundiges Wissen spannend aufbereitet

Einen guten Einstieg bieten Ihnen die Naturinfozentren der Region. Das im Storchendorf Bergenhusen gelegene Michael-Otto-Institut im NABU präsentiert Wissenswertes aus dem Leben der Weißstörche und anderer Wiesenvögel. Im Natur- und Umweltschutzzentrum Hohner See stehen Moore, der Hohner See und die Otter im Mittelpunkt. Das NaTourCentrum in Lunden bietet neben einer kulturhistorischen Sammlung einen Einblick in die Lebenswelt der Lundener Moorniederung.

Im Mündungsbereich der Eider, nördlich des Eidersperrwerks gelegen, befindet sich das NABU Naturzentrum Katinger Watt. Hier erfahren Sie Wissenswertes über die Eider und die Artenvielfalt im Mündungsbereich. Ein einzigartiges Erlebnis ist das Nationalparkzentrum Multmar Wattforum in Tönning. Das direkt an der Eider gelegene Museum bietet den Besuchern einen faszinierenden Einblick in die Unterwasserwelt der Nordsee sowie in die Flüsse und Seen Schleswig-Holsteins.

Michael-Otto-Institut im NABU

Famile NABU © photocompany
Famile NABU © photocompany
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Mitten in der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge liegt das Storchendorf Bergenhusen. Von März bis September bietet sich den Gästen hier ein Naturschauspiel der ganz besonderen Art: Bis zu 20 Storchenpaare ziehen hier ihre Jungen groß und lassen sich dabei gut beobachten.

In einem bald 200 Jahre alten, dorftypisch restaurierten Reetdachhaus betreibt der NABU ein Naturschutzzentrum. Dort erfährt der Besucher in der Ausstellung alles über den Weißstorch, der hier bei uns Hoier  Boier genannt wird, sowie über die Landschaft, ihre Entwicklung und deren Einfluss auf den Bestand der beeindruckenden Vögel. Das Geschehen im Storchennest auf dem Dach wird per Videokamera live in die Ausstellung übertragen. Rundgänge durch das Storchendorf und die Ausstellung für Gruppen und Schulklassen werden unter fachkundiger Führung von Mitarbeitern des NABU angeboten.

Die Ausstellung ist Teil des Michael-Otto-Instituts im NABU – ein Forschungs- und Bildungszentrum für Feuchtgebiete und Vogelschutz. Das Institut forscht für den Schutz bedrohter Vogelarten. Dabei stehen die Vogelarten der landwirtschaftlich genutzten Kulturlandschaften im Mittelpunkt. Hier arbeitet das Institut an Konzepten, die in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft umgesetzt werden. Darüber hinaus untersucht das Institut den Einfluss der Nutzung regenerativer Energien auf die Vogelwelt.

Das Storchenjahr im Überblick

März - April – Ankunft der Störche aus Afrika, Besetzen der Nester - meist verbunden mit viel Geklapper, gelegentlichen Kämpfen, häufig sind Paarungen zu beobachten.

Mai – Die Störche brüten, gelegentlich kommen noch Nachzügler an, ab Mitte Mai schlüpfen die ersten Küken.

Juni – Anfang des Monats schlüpfen die meisten Jungen. Ab und dann reckt ein kleiner Kopf aus der tiefen Nistmulde. Einer der Storcheneltern betreut den Nachwuchs, während der andere in den Wiesen nach Futter sucht. Fütterungen können häufig beobachtet werden.

Juli – Die Jungstörche sind nun nicht mehr zu übersehen. Beide Eltern gehen jetzt gemeinsam auf Nahrungssuche. Die Jungen betteln gierig um Futter, sobald ein Altvogel auf dem Nest landet. Ab Mitte Juli machen die Jungen erste Flugübungen auf dem Nest. Ende Juli fliegen die ersten Jungstörche aus dem Nest.

August – Die Jungen sind gemeinsam mit den Eltern bei der Nahrungssuche auf den Wiesen und Weiden in der Umgebung Bergenhusens zu sehen. Manchmal bilden sich größere Ansammlungen. Gegen Abend geht es zurück auf das Nest. Ab Mitte August sammeln sich die Jungstörche zum Abflug in den Süden. Sie kreisen häufig in großer Höhe über dem Dorf. Irgendwann sind sie verschwunden. Wenig später folgen die Eltern.

Kontakt und Anmeldungen
Michael-Otto-Institut im NABU
Goosstroot 1, 24861 Bergenhusen
Tel: 04885-570
michael-otto-institut@nabu.de
www.bergenhusen.nabu.de

Öffnungszeiten Ausstellung
15. März bis 15. September
täglich 10.00-18.00 Uhr
Führungen nach Vereinbarung

NUZ Hohn

© Uwe Naeve Naturfotografie
© Uwe Naeve Naturfotografie
© J. Jacobsen

Hohn bildet das östliche Eingangstor in die Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge. Den Besucher erwartet eine flache Landschaft, geprägt von Flüssen, Mooren, Wiesen und Weiden. Am Hohner See lässt sich eine vielfältige Natur entdecken. 

Der Alte Bahnhof in Hohn ist ein idealer Ausgangspunkt für Touren in die einzigartige Landschaft. Er beinhaltet das Dorfmuseum Hohn (www.museum-sh.de). Dicht bei befindet sich ein attraktives Fischottergehege. Hier können täglich die beiden Fischotter Anton und Lilli  zu den Fütterungszeiten um 16.00 Uhr beobachtet werden.

Dorfmuseum Hohn 

Bahnhofstr. 21
24806  Hohn
Tel.: 04335 1285

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www.gemeinde-hohn.de

Öffnungszeiten

Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr, Mai bis Oktober.

Besuchstermine auch außerhalb dieser Öffnungszeiten vereinbart werden.

Fischotterfütterung
tägl. 16.00 Uhr oder nach Absprache für Besuchergruppen

Tel: 04335-542



NaTourCentrum Lunden

Famile NABU © photocompany
Famile NABU © photocompany
© Museum Lunden

Im Naturerlebnisraum Lunden, am Westrand der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge, sind geologische und naturkundliche Besonderheiten auf engstem Raum zu erleben: Marsch, Flussmäander der Eider, Nehrungsdüne, Niederung mit Mooren und dem Mötjensee sowie bunte Feuchtwiesen mit ihren vielfältigen Bewohnern. Das NaTourCentrum Lunden bietet mit einer Multimediaschau einen guten Einstieg in die hiesige Flora und Fauna.

Daneben nimmt das Heimatmuseum mit wechselnden Ausstellungen einen breiten Raum ein. Das Leben der Menschen der Region in der Vergangenheit wird lebendig. Zur Zeit laufende Ausstellungen sind z. B. ein „Tante Emma-Laden“, eine Arztpraxis, eine Uhrmacherei, ein Auswanderer-Archiv Nordamerika sowie eine Sonderschau zum hiesigen Buchdruckerhandwerk. Die St. Laurentiuskirche mit dem Geschlechterfriedhof in Lunden, die alten Bauernkirchen in Hemme und St. Annen und der Lundener Marktplatz spiegeln eindrucksvoll die Geschichte Lundens und ganz Dithmarschens wieder.

Hier wird für sie angeboten:

- Führungen im NaTourCentrum
- Durchführung von Tagungen
- Naturkundliche Wanderungen im Naturerlebnisraum Lundener Niederung
- Führungen zum Geschlechterfriedhof
- Zusammenstellung von Tagestouren in Zusammenarbeit mit der Tourismusinformation

Kontakt und Anmeldungen

NatourCentrum Lunden
Wilhelmstraße 18, 25774 Lunden
Tel: 04882-5545 
Fax. 04882-603095

info@museum-lunden.de
www.museum-lunden.de

Öffnungszeiten

Ganzjährig Do.: 14.00 – 17.00 Uhr
Andere Termine gerne nach Absprache per Telefon oder Email

Multimar Wattforum

Taucher imMultimar Wattforum
Taucher imMultimar Wattforum
© Birresborn LKN.SH

Das Multimar Wattforum in Tönning ist das größte Informationszentrum für den Nationalpark Wattenmeer in Schleswig-Holstein. Erkunden Sie Wildnis und Wissenschaft, Wattenmeer und Wale. In der 3.125 m² großen Erlebnisausstellung wird die faszinierende Unterwasserwelt der Nordsee gezeigt. In 37 Aquarien sind mehr als 250 Arten von Fischen, Krebsen, Muscheln und Schnecken zu entdecken. Das Großaquarium bietet mit einer 36 m² großen Panoramascheibe einen hautnahen Blick auf Fischschwärme und einen mächtigen Stör. In der umfangreichen Walausstellung tauchen Sie außerdem in die Welt der Wale ein: hier erwartet Sie ein fast 18 Meter langer Pottwal, der 1997 im Wattenmeer gestrandet ist.

Das Nationalpark-Zentrum präsentiert auf verständliche und spielerische Art aktuelle Ergebnisse der Umweltbeobachtung und lädt zum eigenständigen Forschen und Entdecken ein. Schlagen Sie im Brandungsbecken mit einer Kurbel Wellen, erkunden Sie mit einer Unterwasserkamera die Miesmuschelbank und untersuchen Sie mit Mikroskopen kleinste Meereslebewesen. Computer und Filme, Themenstationen und Aktionselemente informieren Sie über alles, was es über den Nationalpark Wattenmeer zu wissen gilt.

Besondere Führungen und saisonale Events, wie z.B. Nachtführungen, Walforschertour, Sommerfest und Lesungen unter dem Wal, werden regelmäßig angeboten.

Kontakt

Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum
Am Robbenberg,  25832 Tönning
Infotelefon: 04861-96200
info@multimar-wattforum.de
www.multimar-wattforum.de

Öffnungszeiten

1. April - 31.Oktober: 9.00 – 18.00 Uhr
1. November – 31. März: 10.00 bis 17.00 Uhr (außer 24.12.)

Naturerlebniszentrum Katinger Watt

© S. Wolff

Das kleine Naturzentrum schmiegt sich eng in eine windgeschützte Ecke hinter den alten Deich an der nordfriesischen Eidermündung. Neben einem blumenreichen Garten mit Duftpflanzen, Kinderspielen, Aquarien und Fühlpfad und verstreut zwischen den Pflanzen hängenden Gedichten von Heinz Ehrhardt gibt es eine Ausstellung zur Geschichte der Eider und der Eidermündung. Die Ausstellung zeigt den Verlauf des Flusses und die Veränderungen, die ihm im Laufe der Jahrhunderte wiederfahren sind sowie die hier lebenden Tiere und Pflanzen. In den Schutzgebieten ermöglichen Beobachtungstürme und -hütten und ausgeschilderte Wanderwege den besonderen Reichtum an seltenen Tier- und Pflanzenarten, wie den Seeadler und große Schwärme von Nonnengänsen oder artenreiche Wiesen mit Orchideen und Klappertopf, hautnah zu erleben.

Ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm bietet eine Vielzahl von Veranstaltungen für Jung und Alt, wie Eiderfahrt mit Seetierfang, Vogelkunde für Kinder, Watt entdecken, Vogelkundliche Exkursionen und vieles mehr. Für Gruppen und Schulklassen werden je nach Alter, Wissen, Gruppengröße und Interesse individuelle Naturerlebnistouren zusammengestellt und von qualifiziertem und engagiertem Personal begleitet. 

Kontakt und Anmeldungen

NABU Naturzentrum Katinger Watt

Lina Hähnle Haus, Katingsiel 14

25832 Tönning

Tel: 04862-8004

Fax. 04862-17393

Katinger.Watt@NABU-SH.de

www.NABU-Katinger-Watt.de

Öffnungszeiten

April - Oktober täglich 10.00 - 18.00 Uhr

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